Turbulenter Start in die Winterpause – Beim U16-Degenturnier in Kopenhagen kam für SVB-Musketier Lukas Root das frühe K.O. – er unterlag dem späteren Dritten Oliver Steed aus Großbritannien und wurde 51. Obendrein ging beim verspäteten Rückflug auch noch fast das Gepäck verloren.

Von dieser Turnierreise hatten sich alle mehr erwartet – Schüler Lukas Root und Trainer Gavrila Spiridon. Dabei hatte in der dänischen Hauptstadt alles so gut begonnen.

Root qualifizierte sich taktisch gut eingestellt über zwei Vorrunden klar für die Direktausscheidung der besten 128. „Hier hatte er sogar ein Freilos“, berichtet sein Trainer. Vielleicht war das auch der Vorteil seines Gegners, der sich im ersten K.O.-Gefecht einfechten konnte. Root war völlig von der Rolle und konnte dem Briten kein Paroli bieten.

„Wir sind ja fast schon in der Winterpause, da kann so ein Ausrutscher schon mal passieren“, munterte Spiridon seinen Schützling auf. „Jetzt heißt es nochmal, Batterien aufladen. Es gibt noch ein paar wichtige Turniere in dieser Saison, wo Lukas beweisen kann, dass er ein sehr guter Fechter ist.“

In die Winterpause sollte es dann aber nur mit Verspätung gehen. Die SVBler erzählen: „Zuerst wurden alle Züge in Kopenhagen annulliert, wir kamen auf den letzten Drücker am Flughafen an. Dort wurde aufgrund des Wetters auch noch unser Flug annulliert. Beim Umsteigen in Zürich mussten wir über sieben Stunden warten und als wir weiterfliegen konnten, war das Gepäck nicht rechtzeitig da, das kam erst am nächsten Tag an.“

Steffi SCHMID