Beim integrativen Breitensportturnier „2. Korber Remstal-Cup“ sammelten die beiden Böblinger Sven-Robert Raisch und Rollifechter Tim Widmaier weitere Turniererfahrung. Widmaier wurde 29., Raisch verfehlte als Elfter nur knapp das Finale.

„Das Turnier wurde im Rahmen der „WFB Breitensport-Challenge“ ins Leben gerufen“, erklärt Sportwartin Lilo Schneider. „Startberechtigt sind daher nur in- und ausländische Fechter ab 15, die derzeit nicht auf Platz 1-32 der Deutschen Rangliste geführt werden.“

Rollifechter Tim Widmaier erwischte einen schweren Turnierstart, kämpfte aber stark. Er qualifizierte sich für das 32er-K.O., verlor dort aber gleich sein erstes Gefecht gegen Lokalmatador Schmidt. Nach einer weiteren Niederlage gegen den Häfler Grollmus belegte er im Endklassement Rang 29. „Es ist eine spannende Erfahrung, auch mal im Rollstuhl gegen einen Fechter anzutreten“, waren sich seine Kontrahenten einig.

Sven Robert Raisch reihte sich nach einer mäßigen Vorrunde mit Rang 22 relativ weit hinten in die Setzliste für das 32er-K.O. ein. Hier traf er zuerst auf Denis Wöhrle (TV Neu Isenburg). Raisch erarbeitete sich schnell eine Führung, gab diese nicht mehr her und besiegte seinen Gegner deutlich mit 15:9. Auch das Match gegen Denis Trautwein (SV 1845 Esslingen) entschied Raisch souverän mit 15:11 für sich.

Gegen den späteren Bronzemedaillengewinner Reutlinger Lindenmann lief es im Achtelfinale nicht mehr rund: „Anfangs war ich etwas unaufmerksam, geriet früh in Rückstand und bin dann nur noch hinterher gelaufen“, analysierte Raisch das Gefecht. Im Hoffnungslauf kam der SVB-Degenfechter über ein 12:15 gegen den Konstanzer Hollstein nicht hinaus. Damit belegte er Rang Elf.

Der Sieg in Korb ging an den Esslinger Mitschang, derBenedikt Joachim (TSF Ditzingen) und die Gebrüder Lindenmann aus Reutlingen auf die Plätze verwies.

Steffi SCHMID

Bild: v.l.: Raisch, Widmaier