Bei den diesjährigen Internationalen Deutschen Meisterschaften der Herrendegenfechter in Berlin gelang dem SVBler Jens Kientzle mit Rang 16 ein Achtungserfolg.

259 Degenfechter aus 28 Nationen waren zum „Weißen Bären“ in die Bundeshauptstadt gereist, unter ihnen auch der Böblinger Jens Kientzle. Über Vor –und Zwischenrunde mussten sich die Musketiere für das Hauptfeld qualifizieren.

Jens Kientzle gelang das mit vier Siegen in der Vor- und drei Siegen in der Zwischenrunde. Hier musste der Böblinger u.a. gegen Degen-Ass Jörg Fiedler (FC Leipzig) ran. Im ersten K.O.-Durchgang wurde das Feld auf 128 Fechter dezimiert. Kientzle besiegte seinen Kontrahenten Delfs (FC Tauberbischofsheim, 15:6) und mit einem 15:11 über Steinberger (WMTV Solingen) erreichte er die Runde der besten 64.

Der besser gesetzte Sergey Losevskiy aus der Ukraine war eine harte Nuss für Kientzle, der nervös startete, aber immer besser ins Match fand. Am Ende setzte sich der groß gewachsene Böblinger mit 15:13 durch und qualifizierte sich als insgesamt siebter Deutscher für das 32er-K.O.

Regelrecht beflügelt setzte Jens Kientzle im nächsten Match gegen den an Nummer Sechs gesetzten Vincent Pelletier Treffer um Treffer und schickte den Kanadier mit 15:11 unter die Dusche. Chefcoach Gavrila Spiridon erzählt: „Der Einzug ins Achtelfinale gelang in Berlin neben Jens nur noch weiteren vier Deutschen – das allein schon war fast eine Sensation!“

Im anschließenden Gefecht um den Einzug unter die besten Acht wurde Kientzle vom Franzosen Blaszyck gestoppt und wurde im Endklassement 16. Der Sieg ging an Jörg Fiedler, dem einzigen Deutschen mit Top Acht Ergebnis.

Spiridon freute sich: „Mit diesem Ergebnis hat sich Jens für die Teilnahme am „Heidenheimer Pokal“, dem bedeutendsten Degenturnier der Welt qualifiziert, einfach stark!“

 

Steffi SCHMID