Beim integrativen Challenge-Turnier des Württembergischen Fechterbunds in Pliezhausen demonstrierten die SVB-Fechter ihre Geschlossenheit – Rollifechter und Fußgänger waren gemeinsam am Start.

Für Newcomer Jonas Günther war in einem starken Teilnehmerfeld bereits nach der Vorrunde Schluss. Er wurde 33. Ein positives Erlebnis gab es aber dennoch – er gewann die anschließende Trostrunde der Vorrundenverlierer.

Rollifechter Tim Widmaier hatte ein Ziel: „Die Direktausscheidung auf ordentlichem Weg erreichen“. Sprachs, setzte Treffer um Treffer und qualifizierte sich gemeinsam mit Martin Wenzelburger, Sven-Robert Raisch und Roberto Capriuolo für die Runde der besten 32.

Seine Trainerin Heidrun Bubeck berichtet: „Tim hat eine sehr schwere Vorrunde erwischt, drei seiner Gegner waren später im Finale. Im vierten Gefecht hat er einen 0:2 Rückstand noch gedreht und mit einem blitzsaubereren Handtreffer für sich entschieden.“ In den K.O.- Gefechten zeigte sich der Böblinger stark verbessert und wurde nach zwei Niederlagen in Folge 29.

Im vereinsinternen Duell Wenzelburger gegen Raisch setzte sich Raisch durch. Wenzelburger, der aufgrund seiner Doktorarbeit im Training kürzer tritt, hat dennoch nichts verlernt. Er kämpfte sich über den Hoffnungslauf ins Achtelfinale und wurde dann 13. Raisch unterlag im nächsten Durchgang gegen den Ditzinger Benedikt und den Backnanger Greif und wurde im Schlussklassement Zehnter. Einen Platz besser auf Rang Neun landete Roberto Capriuolo.

Bei den Damen ging Tanja Höfele an den Start. Sie erreichte als Turnierneuling gleich die Runde der besten 16 und konnte dort einen Sieg gegen die Ulmerin Nowak verbuchen. Nach zwei Niederlagen gegen die Schwenningerin Lippert und die frühere SVB-Fechterin Berit Ress, jetzt Dieterle, platzierte sich Tanja Höfele auf Rang Zwölf.

Steffi SCHMID

Bild v.l.: Jonas Günther, Tim Widmaier, Tanja Höfele, Trainerin Heidrun Bubeck, Roberto Capriuolo, Sven-Robert Raisch und Martin Wenzelburger