127 Degenfechter, 20 Vorrunden, 16 Zwischenrunden und ein Sieger aus Leverkusen –  beim Internationalen Juniorenturnier in Laupheim schnitten die SVBler Lukas Root, Daniel Karle und Christos Koios gut ab.

Cheftrainer Gavrila Spiridon erzählt vom Turniermorgen: „Der Wettkampf hat für die Drei gut begonnen – alle haben sich für die Zwischenrunde qualifiziert. Vor allem hat mich gefreut, dass unser „Greenhorn“ Christos mutig gefochten hat und damit positive Erfahrungen in seinen Gefechten machen konnte.“

In der Zwischenrunde trafen leider gleich zwei Böblinger aufeinander, Christos Koios und Daniel Karle. Für Koios kam anschließend das Aus als 105. Auch Lukas Root kam in diesem Durchgang aus dem Rhythmus, schaffte aber wie Daniel Karle den Sprung in die K.O.-Runde.

Im Gefecht um den Einzug ins Hauptfeld der besten 64 unterlag Daniel Karle überraschend knapp mit 14:15. „Schade“, erklärt Spiridon, „der Gegner war nicht so dominant und Daniel durch eine Erkältung ein bisschen geschwächt.“ Karle wurde 68.

Degen-Ass Lukas Root schonte die Nerven seines Trainers nicht. Nach einem 7:13-Rückstand gegen drehte er das Gefecht noch zu seinen Gunsten und gewann am Ende 15:14. „Viel Kraft verloren, viel Selbstvertrauen getankt“, resümierte Spiridon danach.

Im 32er-K.O. standen sich Root und einer der derzeit stärksten Juniorenfechter, Maxim Danilejko aus Heidenheim gegenüber. Root hielt gut mit und ging zeitweise sogar in Führung. Doch zum Schluss setzte sich die Routine des Ostälblers durch, Root wurde starker 27., Danilejko später Dritter. Der Sieg ging an den Leverkusener Lukas Bellmann.

„Wir haben jetzt nicht damit geliebäugelt, dass einer ins Finale vorstößt. Dazu ist die Konkurrenz in diesem Jahrgang einfach zu stark“, berichtet Spiridon. „Aber, in ein-zwei Jahren können wir mit unseren Jungs rechnen!“

Steffi SCHMID

Bild v.l.: Christos Koios, Daniel Karle, Lukas Root, Gavrila Spiridon