161 Junioren-Fechter aus vier Nationen und 54 Vereinen bei der „Trophäe der Friedensstadt“, 174 A-Jugend-Fechter aus vier Nationen und 56 Vereinen bei den „North German Open“ – vergangenes Wochenende platzte die Fechthalle in Osnabrück schier aus allen Nähten, optimale Turnierbedingungen für die fünf SVB-Vertreter.

Von Böblinger Seite hatten die A-Jugendlichen Daniel Karle, Christos Koios, Hannes Kececi und Jared Denk mit Junior Lukas Root und ihrem Trainer Gavrila Spiridon die lange Reise auf sich genommen.

„Für unsere U16-Fechter ging es vor allem darum, Erfahrung bei so einem stark besetzten Turnier zu sammeln“, gab Spiridon den Wettkampffahrplan bekannt. Kececi und Denk verabschiedeten sich dann auch mit einer soliden Leistung nach der Vorrunde, Koios wurde am Ende 118. „Nur bei Daniel wäre mehr drin gewesen“, ärgerten sich Trainer und Schützling über Platz 40. Die „North German Open“ gingen an den Polen Piotr Kapala.

Im U18-Wettkampf starteten Lukas Root, Daniel Karle, Christos Koios und Hannes Kececi. „Das war gut“, fiel die nüchterne Bilanz aus. Auch wenn es keinem der SVBler gelang, ins Finale der besten Acht vorzustoßen, zeigte sich das SVB-Quartett konditionell bereits zu Saisonbeginn in Topform.

Als erstes erwischte es Kececi, Koios folgte nach der ersten Zwischenrunde. Überraschend souverän focht Daniel Karle – mit sechs Siegen und ohne Niederlage wurde er mit einem Freilos im Hauptfeld belohnt. Auch Lukas Root zog direkt in die Runde der besten 64 ein. Das Duo blieb auf der Erfolgsstraße: Root gegen Berkel, Herner TC 15:11 und Karle gegen Busch, Lüdenscheider TV, 15:13.

Im 32er-K.O. unterlag Root dem an Nummer Drei gesetzten Bonner Knechtl, Karle dem späteren Dritten Peter Bitsch vom Darmstädter FC. Root wurde 25., Karle 20. Die Trophäe der Friedensstadt Osnabrück geht in diesem Jahr nach Heidenheim – Maxim Danilejko trug sich in die Siegerliste 2013 ein.

Spiridon richtete den Blick schon wieder nach vorne: „Es ist gut, wenn an einem Wochenende so viele starke Fechter in einer Fechthalle versammelt sind. Aus meiner Sicht war das die optimale Vorbereitung für das kommende Wochenende, da finden dann die Württembergischen Meisterschaften statt.“

Steffi SCHMID

Bild v.l.: Kampfrichter Jens Kientzle. Daniel Karle, Christos Koios, Jared Denk, Lukas Root, Hannes Kececi, und Trainer Gavrila Spiridon