Die 11. Auflage des Reutlinger Herrendegenturniers ging 2014 überraschend an den Italiener Roberto Bertinetti – bester Böblinger im mit 173 Teilnehmern besetzten Feld war Maurice Trautner als 21.

Junior Lukas Root überstand die Vorrunde auf der Alb nicht – er belegte Rang 157. Auch für Roberto Capriuolo war die Vorrundenhürde nicht zu meistern, er wurde 148.

Seine aufsteigende Formkurve bestätigte einmal mehr Daniel Karle (Jahrgang 1997). Gegen seine deutlich älteren und erfahreneren Kontrahenten biss er sich durch Vor- und Zwischenrunde und wurde nach einer knappen Niederlage gegen den Esslinger Falck-Ytter guter 90. „Daniel war damit Fünftbester seines Jahrgangs in diesem Wettkampf, in dem Punkte für die WM-Quali vergeben werden“, berichtet Cheftrainer Gavrila Spiridon.

Den Einzug in das Hauptfeld der besten 64 hatten Jens Kientzle und Maurice Trautner anvisiert, Kientzle hatte dafür zwischen den Jahren im Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim mit der Deutschen Nationalmannschaft trainiert.

Das Duo qualifizierte sich sicher für das K.O. – Trautner besiegte den Rheinfeldener Strittmatter, Kientzle behielt gegen dessen Clubkameraden Brantl die Oberhand. Das Gefecht um den Einzug unter die besten 32 gab Kientzle knapp mit 9:10 gegen den späteren Finalisten Rouven Ackermann ab. Der Böblinger wurde 43.

Trautner blieb mit einem 15:13-Erfolg gegen Lokalmatador Lindenmann auf der Siegerstraße, hatte aber gegen Norman Ackermann vom FC Tauberbischofsheim nichts mehr entgegenzusetzen. Trautner wurde 21., Ackermann am Ende Fünfter.

Der Sieg ging in diesem Jahr überraschend an den Italiener Roberto Bertinetti, der im Halbfinale den haushohen Favoriten Jörg Fiedler (FC Leipzig) ausschaltete. Zweiter wurde Waheed Shafig aus Heidelberg, er gewann sein Halbfinalmatch gegen den WM-Achten Falk Spautz aus Leverkusen.

Steffi SCHMID

Bild v.l.: Maurice Trautner, Daniel Karle, Gavrila Spiridon, Roberto Capriuolo und Jens Kientzle