U14-Degenfechter Tobias Weckerle war bei den Landesmeisterschaften im Fechtzentrum Heidenheim top in Form – er erkämpfte sich Rang Drei. Teamkollege Jared Denk verfehlte das anvisierte Finale knapp.

Mit seinen beiden „besten Pferden im Stall“ reiste Cheftrainer Gavrila Spiridon auf die Ostalb. Jared Denk und Tobias Weckerle gingen mit unterschiedlichen Voraussetzungen an den Start. „Jared konnte im Vorfeld erkältungsbedingt nicht voll trainieren und das hat ihm während des Wettkampfs zu schaffen gemacht“, erläutert Spiridon.

Und dennoch zeigte sich der Degencrack kämpferisch und schaffe den Aufstieg in die Top 16. Hier gewann er deutlich gegen Rempfer aus Reutlingen (10:6). Nach zwei knappen Niederlagen gegen den späteren Zweiten, Geckerler (TSG Reutlingen, 8:10) und Lokalmatador Stoch (9:10) wurde der Böblinger Neunter. „So knapp – das war ganz bitter für Jared“, erzählt sein Coach. „Wir schauen nach vorne, wenn Jared wieder fit ist, kann er sein ganzes Potenzial abrufen.“

Tobias Weckerle erwischte einen stabilen und starken Wettkampftag. An Nummer Zwei gesetzt ging er aus der Setzrunde in die Direktausscheidung. Hellwach und konzentriert focht er sich in das Finale der besten Acht. „Tobias hat seinen Gegner, Luc Gnaier aus Heidenheim, von Anfang an dominiert“, berichtet Spiridon. Die Belohnung für den starken Auftritt war eine Podestplatzierung.

Im Halbfinale traf der SVBler auf den Reutlinger Geckerler. „Eigentlich hat der Tobi alles richtig gemacht, auch beim Stand von 9:9. Er hat sich für die richtige Aktion entschieden, aber leider vorbei gestoßen“ kommentierte Spiridon das Ergebnis.

Mit Bronze punktete Weckerle auch in der Landes-Rangliste, dort schob sich der Böblinger auf Rang Drei vor.

Steffi SCHMID

Bild: Tobias Weckerle und Trainer Gavrilla Spiridon