Zum 30. Mal fand vergangenes Wochenende der „Frankfurter Bembel“ statt. 164 Teilnehmer waren beim Traditionsturnier gemeldet, dass als Qu-B Turnier des Deutschen Fechterbundes gewertet wird. Bester Böblinger war Jens Kientzle als 21.

Jens Kientzle und Daniel Karle gingen mit Elan in die Vorrunde. Mit jeweils vier Siegen und nur einer Niederlage erreichte das Duo die erste Zwischenrunde. Auch hier überzeugten die beiden Degenfechter mit sauber ausgeführten Angriffen und qualifizierten sich für das K.O.

Eine taktisch herausragende Leistung gelang Daniel Karle gegen den Tauberbischofsheimer Sven Gierisch. Der Böblinger setzte sich mit 15:13 durch. Jens Kientzle zog über ein Freilos in die Runde der Top 64 ein.

Im 64er-Tableau brillierte Kientzle gegen den Lokalmatadoren Swiridon. Cheftrainer Gavrila Spiridon lobte: „Jens hat diszipliniert und taktisch gut gefochten und seinen Gegner konsequent getroffen“. Weniger gut startete Daniel Karle: „Ich bin leider zu spät ins Gefecht gekommen“, kommentierte der SVBler seine Niederlage gegen den Waldkircher Riedel. Damit landete Karle auf Rang 51.

Im Gefecht um den Einzug unter die besten 16 musste Kientzle dem Leverkusener Fabian Herzberg den Vortritt lassen. Platz 21 für Jens Kientzle. Der Turniersieg ging an den Heidenheimer Constantin Böhm.

Steffi SCHMID

Bild v.l.n.r.: Daniel Karle, Jens Kientzle