Neue Prüfungsordnung, weiterhin erfolgreiche SVB-Musketiere. Neun Nachwuchsfechter bestanden vergangene Woche erfolgreich ihre Turnierreifeprüfung. Sie dürfen ab sofort bei Fechtwettkämpfen an den Start gehen.

 

Interims-Abteilungsleiterin und Prüferin Heidrun Bubeck erzählt: „Seit letzter Saison gibt es eine bundeseinheitliche Turnierreifeprüfung, die deutlich aufwändiger ist als bisher. Die Prüflinge müssen bei ihrer Anmeldung den sogenannten „Fechtkompass“ vorweisen, ein Nachweis, dass bestimmte praktische Kenntnisse vorhanden sind. Es folgen eine schriftliche und praktische Prüfung sowie ein abschließender Wettkampf. Wir hatten sozusagen „Premiere“ und haben zum ersten Mal nach dem neuen System geprüft“.

 

Ein Mammutprogramm, das die SVB Fechtabteilung nicht nur für eigene Bewerber, sondern dieses Mal auch für Athleten aus Stuttgart und Aalen bewältigte – die Fechtprüfung wird bundesweit ausgeschrieben. Von der SVB traten Matei Anghel, Anas und Younes Bellalouna, Robert Blaauw, Fynn Fleck, Benedikt Holst, Lukas-Maximilian Loidpold, Alfonso Tommasi und Kristof Laczik an.

 

In der 40 Fragen umfassenden Theorieprüfung erreichten Lukas Loidold und Sebastian Höhnle vom MTV Stuttgart die Maximalpunktzahl von 75 Punkten. Auch Matei Anghel und Younes Bellalouna konnten sich mit 72 bzw. 71 Punkten mehr als sehen lassen. „Auch wenn nicht jeder über 70 Punkte hatte, haben alle anderen die schriftliche Prüfung auch locker bestanden“, so Bubeck.

 

Gute und solide Ausbildungsleistungen wurden bei der anschließenden Überprüfung des Fechtkompass gezeigt, und auch der Wettkampfprüfungsteil ging glatt über die Planche. „Das haben wir nur mit der Unterstützung unserer Sportler geschafft“, lobte Cheftrainer Gavrila Spiridon die SVB Fechtabteilung. „Die bauten die Wettkampfbahnen auf und ab, waren als Kampfrichter im Einsatz oder werteten Ergebnisse aus.“

 

Am Ende gewann Fynn Fleck die Wettkampfprüfung vor Younes Bellalouna, Matei Anghel und Anas Bellalouna bei den Schülern, im älteren Jahrgang ging der Sieg an Kristof Lazik vor Lukas-Maximilian Loidold und den gemeinsamen Dritten Robert Blaauw und Torsten Schade vom MTV Stuttgart.

Die Nachwuchsmusketiere bestanden somit alle die Prüfung und sind ab sofort auf offiziellen Wettkämpfen startberechtigt.