Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften in Leverkusen verpassten die Juniorenfechter der SVB Fechtabteilung die Finalrunde im Einzel und mit der Mannschaft.

 

Tobias Weckerle und Christos Koios starteten im Einzel erfolgreich in ihre Vorrunden – Weckerle verbuchte sechs Siege, bei Koios gab es zwar drei Niederlagen, die aber jeweils 4:5.

 

Mit seiner starken Vorrundenleistung wurde Tobias Weckerle im K.O. an Drei gesetzt und erhielt, ebenso wie sein Teamkollege Christos Koios, ein Freilos in der Direktausscheidung der besten 128.

 

Im Hauptfeld wurde es für Weckerle dann knapp. Nur mit einem hauchdünnen 15:14-Sieg gegen den Berliner Manuel Horstmann reichte es für den nächsten Durchgang. Parallel gelang Christos Koios eine kleine Sensation. Er warf den EM-Bronzemedaillengewinner Bongard aus Leverkusen deutlich mit 15:10 aus dem Turnier.

 

Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale kam das Aus für das Böblinger Duo. Weckerle unterlag dem späteren Dritten Lennart Eßer (Bayer 04 Leverkusen) und Koios fand kein Konzept gegen den Heidenheimer Philipp Kondring.

 

Cheftrainer Gavrila Spiridon fasste zusammen: „Platz 17 für Tobias und Platz 27 für Christos sind gute Resultate“. Der Titel ging an Lokalmatador Marco Brinkmann.

 

Im Teamwettbewerb mussten die SVBler ohne den starken Daniel Karle antreten. „Dennoch haben wir die Vorrunde gut bestanden“, berichtet Spiridon. Denk, Kai Schmid, Christos Koios und Tobias Weckerle gaben ihr besten, in der K.O. Runde waren die Vertreter aus Solingen dieses Mal zu stark. Die SVB-Musketiere belegten im Schlussklassement Rang Elf, neuer Deutscher Meister wurde das Team des Fechtclubs Tauberbischofsheim.