Tobias Weckerle war einer der strahlenden Medaillengewinner des Wochenendes – bei den U17-Deutschen Meisterschaften gewann der Böblinger die Bronzemedaille.

 

„Das Turnier lief sehr gut“, berichtet Cheftrainer Gavrila Spiridon. „Besser ging es nicht“, urteilte auch Tobias Weckerle, der in seiner Vorrunde bei sechs Gefechten sechs Siege einstrich.

 

Damit war der SVBler im rund 100 Teilnehmer starken Feld an Nummer Eins gesetzt. Im Durchgang der letzten 128 erhielt er ein Freilos, danach folgten klare Siege (15:6 gegen Volk, Bade-Baden, 15:9 gegen Wiese, Osnabrück und 15:12 gegen Dehn, Essen).

 

Das Degen-Ass erreichte mit einem glatten Durchmarsch das Finale der besten Acht. Auch hier blieb Weckerle hochkonzentriert, sein Leipziger Kontrahent Niclas Helbig fand beim 15:9-Erfolg des SVBlers nicht ins Gefecht.

 

Im Halbfinale traf Weckerle auf den Leverkusener Louis Bongard. „Trotz des guten Turnierverlaufs zündete Tobias seinen Turbo zu spät“, erzählt Spiridon. „Tobias nutzte seine Chancen dieses Mal nicht eiskalt, wie die Male davor und unterlag dem späteren Deutschen Meister.“

 

„Wir haben alles gegeben und alles richtig gemacht“, waren sich Schüler und Trainer einig. Weckerle, der in der neuen Saison bei den Junioren startet, verabschiedete sich mit einer wertvollen Medaille.

 

Im Teamwettbewerb belegte die junge SVB-Vertretung mit Tobias Weckerle, Jared Denk, Alexander Kobets und Kristof Laczik nach einer Auftaktniederlage gegen den FC Krefeld am Ende Rang 12.