Rang Zwei beim Junioren-Qualifikationsturnier in Osnabrück hinter dem Niederländer Randy Postma – damit wird SVB Degen-Ass Tobias Weckerle seit dem Wochenende an Nummer Drei der Deutschen Rangliste geführt.

 

Die SVB Fechtabteilung hatte im Damendegen Theresa Bühner und im Herrendegen Tobias Weckerle und Christos Koios gemeldet.

 

Bei ihrem Auftakt lieferten die Herren eine stabile Vorrunde mit jeweils 5:1- bzw. 4:2-Siegen ab. Nach einer soliden Zwischenrunde erreichte das SVB-Duo sicher die Runde der letzten 128 Teilnehmer. Cheftrainer Gavrila Spiridon berichtet:

“Tobias hat aufgrund seiner guten Rundenergebnisse ein Freilos erhalten, Christos unterlag leider klar gegen den Reutlinger Emil Pfander.”

 

Und so verblieb Weckerle als letzter SVB-Starter und kämpfte sich taktisch sehr diszipliniert Runde für Runde weiter: Im Hauptfeld der besten 64 besiegte er Vincent Piefke aus Osnabrück mit 15:6, im 32er-K.O. konnte Max Heiße aus Heidelberg nur drei Treffer bei Weckerles Sieg setzen. Im Achtelfinale wurde es zum ersten Mal hektisch. Der Tauberbischofsheimer Andre Hoch setzte eine Attacke nach der anderen, Tobias Weckerle hielt dagegen. Am Ende setzte sich der Böblinger mit 15:14 durch. “Die Gefechte in den Finals sind alle knappe Dinger”, beurteile Cheftrainer Spiridon die Ergebnisse. “Wenn Du vorne dabei sein willst, dann musst Du genau diese Gefechte zu Deinen Gunsten entscheiden.”

 

Gesagt, getan, das Viertelfinale ging erneut mit 15:14 an Weckerle, er verwies Lennart Reitz (Hannover) auf die Plätze. Und auch im Halbfinale gegen den Tauberbischofsheimer Maximilian Meszaros ging es über die volle Distanz, Weckerle siegte glücklich mit 15:14. Im Finale zollte der Böblinger den vielen Treffer Tribut, er unterlag dem Niederländer Randy Postma mit 9:15.

 

“Tobias hat hier in Osnabrück einen großen Schritt nach vorn gemacht, steht jetzt im DFB Ranking auf Position 3, stark!” freute sich sein Trainer.

 

Am Sonntag erreichte Theresa Bühner souverän nach Vor- und Zwischenrunde das K.O. In der Direktausscheidung der besten 64 besiegte sie Charlotte Reinhold aus Essen mit 15:11. Gegen die spätere Zweitplatzierte, Julia Ludolf aus Leverkusen, machte Bühner im 32er-K.O. eine gute Figur. Bis zum zweiten Dritten verlief das Gefecht ausgeglichen, dann setzte sich die Leverkusenerin ab. Bühner wurde 28 und sammelte ebenfalls Punkte für die Deutsche Rangliste.

 

Steffi SCHMID