Rang 23 und bester deutscher Junior beim Degen-Klassiker „Weißer Bär von Berlin“ – Tobias Weckerle bereitet sich mit einem Topergebnis auf die letzte Hürde zur EM-Quali vor.

 

Über 240 Teilnehmer aus 23 Nationen , Tobias Weckerle schaffte hier mit fünf Siegen und nur einer Niederlage in der Setzrunde die Grundlage für seinen Erfolg. Mit einem Freilos in K.O.-Runde Eins traf er in der Runde der letzten 128 auf den Schweizer Gabriel Bonferroni. „Der Schweizer hat zuletzt ganz starke Finalergebnisse bei den Junioren-Weltcups in Riga und Heraklion erzielt“, berichtet Chefcoach Gavrila Spiridon. Umso stärker ist Weckerles 15:7-Sieg einzuschätzen. Damit stand der SVBler im Hauptfeld der besten 64.

 

Am zweiten Turniertag startete Tobias Weckerle mit einem weiteren Sieg gegen den Polen Daniel Niestroj. Dann ging es um den Einzug ins Achtelfinale. Der an Nummer Drei gesetzte Heidenheimer Stephan Rein erwies sich an diesem Tag als unlösbare Aufgabe, Weckerle unterlag klar und wurde am Ende 23. Rein unterlag im späteren Goldfinale gegen den Tschechen Jakub Jurka.

 

„Für mich eine Topleistung“, schätzte Spiridon das Abschneiden seines Schützlings ein. „Tobi ficht sein erstes Juniorenjahr und ist bei einem Aktiventurnier gut gestartet, er war der einzige deutsche Junior im Feld der letzten 32.“ Jetzt geht es ums Ganze – beim EM-Qualifikation im serbischen Sabac Anfang Februar kann Weckerle sein Teilnahmeticket lösen. „Wir sind bereit“, so ein positiv gestimmtes Degenteam.

 

Steffi SCHMID