Bei den Landesmeisterschaften der unter Elfjährigen erreichte der SVBler Kirill Becker mit Rang Sechs das Finale der besten Acht. Das SVB Team belegte im Mannschaftskampf Rang Vier. Und das alles, obwohl die Nachwuchsfechter einen langen Tag in den Beinen hatten.

In der U11-Startklasse machten Levin Horn, Kirill Becker, Marlon Eggert und Vinrik Loewe weitere Fechtschritte in ihrer noch jungen Turnierlaufbahn. Das Quartett überstand die Vorrunde und erreichte die Direktausscheidung. Cheftrainer Gavrila Spiridon erzählt: ” Vinrik Loewe lag schon mit 9:7 vorne und verlor noch ganz unglücklich 9:10 gegen Jaron Rieder aus Laupheim.” Loewe wurde 18. Einen Platz besser schnitt Marlon Eggert nach einer Niederlage gegen Leonard Blaser aus Hardheim-Höpfingen.

Im Achtelfinale traf Levin Horn auf Jan Mayer aus Ditzingen und gewann 10:5. Nach einer Niederlage gegen Tim Kunle vom Mannheimer FC ging es in den Hoffnungslauf. Nach einer weiteren Niederlage musste auch Levin Horn seine Degen wieder einpacken, er landete auf Rang 9. Sein Teamkollege Kirill Becker ließ gleich zwei Kontrahenten über die Klinge springen: Jaron Riedel aus Laupheim und Louis Pallerberg aus Pliezhausen unterlagen gegen die SVB-Nachwuchshoffnung. Damit stand Becker in der Runde der besten acht Fechter der Landesverbände Baden Nord / Württemberg.

“Kirill verlor sein Gefecht gegen Noah Kreß vom Heidenheimer SB, er kann aber mit seinem sechsten Platz trotzdem zufrieden sein”, urteilte Cheftrainer Spiridon.

Im Mannschaftswettbewerb gelang den SVBlern dann eine kleine Sensation. “Wir haben gegen die Startgemeinschaft FC Tauberbischofsheim / Hardheim-Höpfingen gewonnen”, schüttelten die Vier nach ihrem 45:41-Erfolg im Viertelfinale fast ungläubig den Kopf. Im Halbfinale waren die Vertreter vom Stützpunkt Heidenheimer SB zu stark und auch der Kampf um Rang Drei gegen Pliezhausen ging verloren. 

“Das war das erste Mannschaftsturnier für unsere Jungs”, erzählt Spiridon. “Schade, dass es von der Turnierorganisation so spät wurde, dass die Jungs abends kurz vor Acht immer noch in der Halle waren, die waren dann einfach platt.” 

Steffi SCHMID